"Bei unseren Gemeindebesuchen bekommen wir immer wieder neue Anregungen". Zu diesem Resümee kamen MdL Reinhold Strobl und Bezirksrat Richard Gaßner bei ihrem Besuch im Rathaus von Edelsfeld. Bgm. Hans-Jürgen Strehl, sein Stellvertreter Hans Klann und die Gemeinderäte Horst Kölbel, Eduard Bär und Rudolf Gruber hatten eine Menge von Informationen, Anregungen und Vorschlägen parat.
Zunächst aber informierte Bgm. Strehl seine Gäste über wichtige kommunalpolitische Maßnahmen in der Gemeinde. So sei man beim Abwasser im Nächsten Jahr mit den nötigen Baumaßnahmen fertig. Hinsichtlich des Kindergartens sprach er die Nachmittagsbetreuung und bei der Schule die Hackschnitzelheizung an. Leider habe man keine Teilhauptschule mehr. Hierzu stellte MdL Strobl fest, dass man zwar beim Thema Hauptschule im Landkreis noch mit vielen Überraschungen rechnen müsse, am Bestand der Grundschulen aber alle Parteien der Meinung seien, dass diese am Ort erhalten werden müssten. Allerdings gebe es hier oft das Problem der Kombiklassen, welche bisher meist als Sparmodell herhalten mussten.
Interessant war die Information, dass inzwischen viele Schülerinnen und Schüler aus Edelsfeld auch die Realschule in Auerbach besuchen. Die Jugendfreizeitstätte in Weissenberg werde von vielen Jugendgruppen für ihre Maßnahmen genutzt. Als große Arbeitgeber fungieren sowohl das Altenheim als auch die Firma Stahlbau Hartmann. Natürlich wurden auch solche Themen wie der öffentliche Personennahverkehr (Finanzierung) und der Ausbau von Kreisstraßen, aber auch das Thema Windenergie angesprochen. Ein Wunsch der Gemeinde sei ein Radweg zwischen Edelsfeld und Weissenberg, wobei sowohl MdL Strobl als auch Bezirksrat Gaßner auf die Notwendigkeit hinwiesen, Radwege überregional zu verknüpfen. Ein immerwährendes Thema ist DSL. Hier gebe es zwar jetzt ein Programm in Höhe von 19 Mio. € (für ganz Bayern). Dieses sei aber nicht ausreichend. Hier hätte sich Strobl gewünscht, dass die Staatsregierung schon früher und schneller tätig geworden wäre. Bezirksrat Gaßner hätte sich gewünscht, dass sich bei diesem Thema auch die kommunalen Spitzenverbände stärker geäußert hätten.
Als sehr gut bezeichnete Bgm. Strehl die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Im Bereich der Gemeinde würden etwa 100 US-Amerikaner wohnen. Das Thema Führerschein für junge Feuerwehrkräfte sei nach wie vor noch nicht gelöst. Man müsse dies aber auch unter dem Gesichtspunkt sehen, dass dies auch für Kleinbetriebe ein Problem sein könne. Richard Gaßner stellte die Frage, warum Sportvereine bei EON nicht auch einen Kommunaltarif bekommen könnten. Hinsichtlich der Kostenbelastung bei Rückbuchungen versprach MdL Strobl, dieses Problem an die Banken weiterzugeben. Das Museum "Goglhof" ist inzwischen im ganzen Landkreis bekannt. Hier sei nun eine Stiftung ins Leben gerufen worden. Man sei darum bemüht, diese Stiftung auch finanziell entsprechend auszustatten.
zum Bild:
Nach dem Gespräch im Rathaus stellten sich MdL Reinhold Strobl, Bezirksrat Richard Gaßner, Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl sowie sein Stellvertreter Hans Klamm und die Gemeinderäte Kölbel, Bär und Gruber zu einem Gruppenfoto.
Reinhold Strobl, MdL (SPD)
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