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Hände weg vom Atomausstieg!

Veröffentlicht am 28.03.2010 in Bundespolitik

Gemeinsam mit Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen macht sich die SPD in einem schlagkräftigen Bündnis für den Atomausstieg stark – am 24. April, zwei Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl. Reihen Sie sich in die Aktions- und Menschenkette zwischen den Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel ein. Für ein unübersehbares Zeichen gegen die Atompolitik der Bundesregierung.

Schwarz-Gelb will den Atomausstieg rückgängig machen. Auch alte Pannenreaktoren sollen länger laufen. Gewinner einer solchen Politik sind einzig die großen Stromkonzerne, die mit ihren alten, abgeschriebenen Meilern viel Geld verdienen werden.

Dagegen macht sich ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden stark. Auch die SPD ist dabei, wenn Zigtausend Menschen am 24. April mit einer Menschenkette vom AKW Brunsbüttel über Hamburg bis nach Krümmel ein deutliches Zeichen setzen gegen die Atompolitik der Bundesregierung. 120 Kilometer Protest gegen die Hochrisiko-Technologie aus dem letzten Jahrtausend und phantasievolle Aktionen für den Atomausstieg.

Atommüll und die Oberpfalz

Das Thema Atom geht uns alle an: Durch längere Laufzeiten wächst der Berg an Atommüll weiter. Dieses Material muss aber irgendwo endgelagert werden - bis heute ist nicht geklärt, wo das sein soll. Bis dato gibt es lediglich ein Zwischenlager, welches bereits jetzt durch die immensen Sicherheitsvorkehrungen Milliarden von Euro verschlingt.

Die Endlagerung wird beim Thema "billiger Atomstrom" übrigens nicht berücksichtigt. Das heißt, Atomstrom ist ganz und gar nicht billig, wie immer wieder fälschlicherweise behauptet wird.

Je größer die Menge an Atommüll, desto dringender muss das Problem der Endlagerung gelöst werden. Und damit rückt auch Bayern und die Oberpfalz wieder ins Visier der Atomlobby. Der Bayerische Wald gilt als einer der möglichen Standorte für die verstrahlten Brennstäbe von zig Atomreaktoren... Wirklich strahlende Aussichten!

Und was macht Tschechien?

Das Argument, dass andere Länder wie Tschechien oder Frankreich auf Atomenergie setzen, ist kein Freibrief für die deutsche Atomindustrie.

1. Was falsch ist, wird nicht richtig, nur weil es andere tun.

2. Auch in anderen Ländern ist die Frage der Endlagerung nicht geklärt. Atomstrom wird dadurch immer teurer.

3. Deutschland hat auch ohne Atomenergie genug Ressourcen. Wir müssen Atomstrom nicht zukaufen.

4. Erneuerbare Energien sind der Jobmotor Nummer eins.

Infos zum Atomausstieg www.spd.de

 

Homepage SPD Freudenberg Oberpfalz

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