
Der SPD Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt hat vor kurzem eine wichtige Entscheidung getroffen und Johannes Foitzik als Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag und Martin Seibert als Listenkandidatin nominiert.
Uwe Bergman begrüßte beide Kandidaten bei der Mandatsträgerkonferenz des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach.
Nach einer persönlichen Vorstellung gingen beide Kandidaten auf ihre wichtigsten politischen Ziele ein.
Johannes Foitzik stellte in seiner Vorstellung heraus, dass er persönlich von der Bildungspolitik der SPD profitiert habe. Ohne die Reformen der SPD wäre ihm sein berufliches Fortkommen nicht möglich gewesen. Schon deshalb habe und werde er nie vergessen, woher er gekommen sei.
Ein zentrales Problem seien nach wie vor die prekären Arbeitsverhältnisse. Wer heute einen niedrigen Lohn beziehe werde auch keine Rente erhalten von der man leben könne, stellte Johannes Foitzik fest.
Wichtiges Politikfeld der nächsten Jahre werde auch der Bereich „Industrie 4.0“ sein. Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert werden? Diese und weitere Fragen müssen beantwortet werden, stellte Johannes Foitzik heraus. Zentrales Anliegen müsse es bleiben, Arbeitnehmerrechte zu erhalten bzw. auszubauen.
Wichtig für ihn sei auch die Frage „mit welchen Produkten wollen wir in Zukunft unseren Wohlstand erarbeiten“? Für mich, so Foitzik, ist klar, die Rüstungsindustrie darf es nicht sein. Die Exporte aus diesem Bereich kommen in Form von Flüchtlingen, die vor unseren Produkten fliehen müssen, zu uns zurück.
Listenkandidat Martin Seibert ging in seiner inhaltlichen Vorstellung auf den Bereich Infrastruktur und Bahn ein. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Region sei der durchgehend zweigleisige Ausbau der Bahnlinie Nürnberg - Schwandorf – Furth i. Wald sowie die Elektrifizierung dieser Bahnstrecke extrem wichtig.
Im Bereich der Sozialpolitik müsse ein besonderes Augenmerk auf den Bereich der Gesundheits- und der Rentenpolitik gerichtet werden. Nur faire Löhne ermöglichten eine Rente, die zum Leben reiche, stellte Seibert klar.
Zentrales Anliegen für ihn sei es, Wählerinnen und Wähler, die früher SPD gewählt hätten, wieder zurückzugewinnen. Die können aber nur erreicht werden, wenn gemachte Fehler korrigiert werden würden.
Kreisvorsitzender Uwe Bergmann bedankte sich bei beiden Kandidaten für die Vorstellung. Er sicherte die volle Unterstützung des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach und einen engagierten Wahlkampf zu.
SPD Kreisverband Amberg-Sulzbach