Bei einer Kreisvorstandssitzung der SPD Amberg-Sulzbach in Altmannshof war auch der Abschluß des Ermittlungsverfahrens gegen Armin Nentwig ein Thema. Die SPD-Kommunalpolitiker waren froh, daß Nentwig durch seine Entscheidung, das Verfahren schnell zu beenden, den Weg für eine von persönlichen Auseinandersetzungen freie Sachpolitik im Landkreis freigemacht hat.
Leider zeigt die CSU durch ihre Repräsentanten, daß sie hierzu nicht
bereit ist. Vielmehr muß jetzt der gesamte Landkreis darunter leiden, daß
die CSU ihre Wahlniederlage von 2002 noch immer nicht verkraftet hat.Nachdem von Vertretern der CSU dies schon öfters als "Betriebsunfall" bezeichnet und damit die Wähler beleidigt wurden, sollen nun von Seiten der CSU anscheinend die Mittel der Politik durch Strafanzeigen ersetzt werden.
Den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis fällt schon auf, dass die CSU mit unlauteren Mitteln versucht, den im Jahr 2002 mit einem Wählervotum ausgestatteten Landrat Armin Nentwig zu diskriminieren. Für den SPD-Kreisverband ist aber nicht der Wille der CSU maßgebend, sondern die Meinung der Bevölkerung.
Allein die Wähler, so die SPD, sollen entscheiden, ob sie Armin Nentwig weiter das Vertrauen schenken und ihn für weitere sechs Jahre beauftragen werden, an der Spitze unseres Landkreises zu stehen.
Der SPD-Kreisvorstand ist erfreut darüber, dass auch nach Bewertung der
Staatsanwaltschaft die angeblichen Vergehen Nentwigs so gering sind, dass
sie das Verfahren ursprünglich komplett einstellen wollte. Es verblieben nur
Bagatellvorwürfe, für die Nentwig die Verantwortung übernommen hat, um
sich wieder mit voller Kraft auf seine Arbeit als Landrat konzentrieren zu
können. Für einen Rücktritt, wie von der CSU gefordert, gibt es daher aus Sicht der SPD keinen Anlaß.
Die SPD fordert die CSU auf, ihre Kampagne gegen Nentwig einzustellen und wieder zu einer sachlichen und zielorientierten Arbeit im Interesse unseres Landkreises zurückzukommen.
Um in dieser Frage auch eine objektive Meinung der Basis zu erfahren, wird die SPD in den nächsten 2 Wochen eine Versammlung mit Mandatsträgern, Ortsvereinsvorsitzenden und deren Stellvertretern abhalten und ihre Meinung dazu einholen. Das bei der Versammlung erzielte Ergebnis ist für die SPD eine Vorgabe im Hinblick auf die Kommunalwahl 2008.
MdL Reinhold Strobl