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Umbaumaßnahmen am Bahnhof Amberg

Veröffentlicht am 11.08.2006 in Verkehr

MdL Reinhold Strobl für kostenlose Park-&-Ride-Parkplätze

In der Stadt Amberg hat sich das Verkehrsbedürfnis durch Stadtentwicklungsmaßnahmen geändert. 700 bis 800 Pendler machen sich täglich vom Bahnhof Amberg aus mit Bus oder Bahn auf den Weg zur Arbeit. Obwohl viele von ihnen mit dem Auto zum Bahnhof kommen, müssen alle Pendler bis heute ohne kostenlose Park-&-Ride-Parkplätze auskommen.

Die Stadt Amberg möchte hier Abhilfe schaffen und deshalb in der Nähe des Bahnhofs einen Park-&-Ride-Parkplatz bauen. Dies machten sowohl Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer als auch die SPD-Stadträte gegenüber MdL Reinhold Strobl deutlich, welcher sich schon seit längerer Zeit auch im Interesse der Landkreisbürger, die zum Bahnhof wollen, um eine entsprechende Lösung bemüht. Strobl hatte deshalb auch vor kurzem MdB Martin Burkert zu einem Ortstermin eingeladen, wo diesem die Situation durch die Vertreterin der Stadt, Frau Dietrich und des Zweckverbandes (Uli Bauer) geschildert wurde.

Bei dem Ortstermin wurde den SPD-Politikern auch ein weiteres Bauprojekt aufgezeigt. Unabhängig von der Schaffung von Park-&-Ride-Möglichkeiten werde das Vorhaben verfolgt, den heute vom Bahnhof zu den Bahnsteigen führenden Tunnel zu verlängern. Ziel sei es, die Unterführung so weiterzuführen, dass eine direkte Verbindung zwischen Innenstadt und der auf der anderen Gleisseite gelegenen Klinikumsumgebung und dem Wohngebiet Mariahilfberg herzustellen. Wer heute fußläufig von der Altstadt in das Wohngebiet oder zum Klinikum gelangen möchte, muss bisher entlang stark befahrener Straßen Umwege in Kauf nehmen.

Für dieses Projekt benötigt die Stadt Amberg eine rechtsverbindliche Aussage des Eisenbahn-Bundesamtes hinsichtlich einer möglichen Ent- bzw. Umwidmung der heutigen Unterführung. Um eine solche Aussage hat nun, wie MdL Reinhold Strobl mitteilt, MdB Martin Burkert den Präsidenten des Eisenbahn-Bundesamtes, Dipl.-Ing. Armin Keppel, gebeten. Für die Beurteilung der Situation, so Burkert, wäre sicherlich ein Termin vor Ort mit einem zuständigen Repräsentanten des Eisenbahn-Bundesamtes und eines Vertreters der Deutschen Bahn AG von Nutzen. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Stadt Amberg zudem an einem Rückbau der Bahnhofsgleise sechs und sieben interessiert ist.

 

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