Am vergangenen Freitag, 07.03., fand ein Ortstermin der Amberger SPD-Fraktion statt, bei dem zahlreiche Anwohner der Kastler Straße und der Gerberstraße die Gelegenheit nutzten, um auf zum Teil schon seit 30 Jahren bestehende Verkehrsprobleme aufmerksam zu machen.
Die Stadträtinnen und Stadtrate der SPD, die gemeinsam mit ihrem Fraktionsvorsitzenden und OB-Kandidaten Florian Fuchs anwesend waren, hörten nach einer kurzen Einführung zu diesem Ortstermin durch Stadtrat Dr. Karl-Heinz Neumeier und Fuchs von den zahlreichen Missständen.
Ein Hauptkritikpunkt war die Raserei vieler Verkehrsteilnehmer auf der Gerberstraße. Durch rücksichtsloses Fahren würden viele Anwohner, insbesondere Kinder permanent in Gefahr gebracht. In diesem Zusammenhang würden sich die Anwohner eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wünschen, zumindest bis die Gerberstraße einmal saniert ist. Darüber hinaus plädierten zahlreiche Anwohner für eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle auf dieser Straße. Auch die Forderung nach einer Wiedereinführung des Überholverbots ab der Einmündung Ammerthaler Weg bis zur Ortsgrenze wurde gewünscht.
Ein Anwohner sprach den massiven Vandalismus und die Vermüllung an der Bushaltestelle in der Gerberstraße an, auch hier bestehe dringender Handlungsbedarf.
Auch anwesende Anwohner der Kastler Straße beklagten ebenfalls die massive Verkehrsbelastung an ihrer Straße durch den Durchgangsverkehr, da die Kastler Straße vielfach als „Umgehung“ des Pflegerkreuzes genutzt werde und somit für die Anwohner ebenfalls eine sehr schwierige Situation entstanden sei.
OB-Kandidat Florian Fuchs erläuterte den Anwesenden den im Herbst 2013 gestellten Antrag der SPD, die Stadt solle mit dem Staatlichen Straßenbauamt den Bau eines Kreisverkehrs am Pflegerkreuz eruieren. Denn nur ein solcher würde – da waren sich SPD-Räte und Bürger vollkommen einig - zu einer wesentlichen Entlastung der Verkehrsproblematik führen. Fuchs sicherte zu, sich nochmals verstärkt des Themas anzunehmen und den im Herbst angenommenen Antrag zu beschleunigen. „Die Stadt muss hier mit klaren Vorstellungen und Forderungen an das Straßenbauamt heran, nur dann wird das auch was“, so Fraktionsvorsitzender Fuchs.
An der jetzigen Einmündung des Edeka-Marktes in die B85 brauche man einen zweiten, kleineren Kreisverkehr, um das gesamte Gewerbegebiet, das ja stetig weiterwachse, von der B85 aus zu erschließen und die Kastler Straße sowie die Gerberstraße weiter zu entlasten.
Eine sofort realisierbare Maßnahme zur Verbesserung der Situation in der Gerberstraße wäre eine Veränderung der Beschilderung, denn ortsunkundige Fahrer werden durch die Beschilderung nicht über die B299 nach Ursensollen geführt, sondern eben über die Gerberstraße. Dies müsse man dringend ändern.
Abschließend bedankte sich der OB-Kandidat Fuchs bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Anregungen und ihr Interesse. „Ich werde mich für Ihre Anliegen stark machen“, so Florian Fuchs abschließend.