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„Wir sind bereit für Europa zu arbeiten - wenn es die Amberger Bürgerinnen und Bürger wollen.“

Veröffentlicht am 16.05.2014 in Europa

Die Amberger SPD wettet darauf, dass 40 Prozent der Amberger Bürgerinnen zum Wählen gehen. Sollte diese Marke übertroffen werden, dann leisten die Mitglieder des Stadtverbandsvorstands für jeden Prozentpunkt, der über dieser Vorgabe liegt, zehn Stunden gemeinnützige Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Amberg.

Am 25. Mai sind Europawahlen. Der Wahlkampf biegt nun auf die Zielgerade ein. Der SPD Stadtverband wird an den kommenden drei Samstagen über die Europapolitik der SPD und ihren Kandidaten für das Europaparlament Ismail Ertug informieren. Der Info-Stand der Amberger SPD befindet sich am 10.05. auf der Krambrücke, und am 17. und 24. Mai in der Rathausstraße jeweils in der Zeit von 9 bis 11:30 Uhr.

Ismail Ertug wurde 1975 in Amberg geboren. Ist seit 1999 Mitglied der SPD und war von 2004 bis 2009 Mitglied des Amberger Stadtrats. Im März 2014 wurde er erneut in den Amberger Stadtrat gewählt. Seit 2009 ist er Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Dort ist Ertug Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Darüber hinaus engagiert er sich als Mitglied im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei und als stellvertretendes Mitglied in der Delegation für EU-Israel-Beziehungen.

Laut dem Amberger SPD Stadtverband haben die Ambergerinnen und Amberger die Gelegenheit mit Ismail Ertug einen eigenen Abgeordneten nach Straßburg zu entsenden.

Große Sorge bereitet den Mitgliedern des Stadtverbandvorstands der Amberger SPD die sich abzeichnende geringe Wahlbeteiligung bei diesen Wahlen. Die Wahlbeteiligung im Amberg lag bei der  letzten  Europawahl bei  gerade  mal 35,5 %. Der Bundesschnitt betrug im Jahr 2009 43 Prozent. Wenn man Medienberichten Glauben schenkt, so ist zu befürchten, dass die Wahlbeteiligung bundesweit auf unter 40 Prozent sinken könnte. Schon bei den vergangen Kommunalwahlen stellte Amberg in punkto Beteiligung einen Negativrekord auf. Ein weiterer Rückgang bei der Europawahl würde für Amberg bedeuten, dass nicht einmal jeder Dritte Wahlberichtigte von seinem Stimmrecht Gebrauch macht.

Der Vorstand der Amberger SPD hat daher beschlossen, dieser Entwicklung mit einer außergewöhnlichen Aktion entgegen zu treten:

Die Amberger SPD wettet darauf, dass 40 Prozent der Amberger Bürgerinnen zum Wählen gehen. Alles andere wäre eine riesige Enttäuschung. Sollte diese Marke übertroffen werden, dann leisten die Mitglieder des Stadtverbandsvorstands für jeden Prozentpunkt, der über dieser Vorgabe liegt, zehn Stunden gemeinnützige Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Amberg. Beim Erreichen der Wahlbeteiligung in Höhe 46,5 % wie bei der letzten Kommunalwahl würde dies 65 Stunden Sozialstunden für die SPD bedeuten.

Vorlesen im Amberger Klinikum, Unterstützung der Hausaufgabenbetreuung bei den Amberger Ringern, das Aufsammeln von Müll in öffentlichen Waldstücken,  sind nur einige Beispiele für die eventuell anfallenden gemeinnützigen Arbeiten, welche die Amberger Genossinnen und Genossen bisher zusammengestellt  haben.

“Wir sind bereit für Europa zu arbeiten - wenn es die Amberger Bürgerinnen und Bürger wollen.“ So der Stellvertretende. Stadtverbandvorsitzende Daniel Holzapfel. Und EU-Abgeordnete Ismail Ertug ist sich sicher, dass die Amberger Bürgerinnen und Bürger diese 40-Prozent-Marke übertreffen werden. „Als Amberger vertraue ich natürlich auf meine Heimatstadt. Wir Amberger sind  nämlich begeisterte Europäer! Europa ist der Garant für Frieden, Europa ist unsere Zukunft. Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit: am 25. Mai zur Europawahl gehen!“

Weitere Informationen zu dieser Aktion gibt es an den Europainfoständen der Amberger SPD.

 

Homepage SPD Stadtverband Amberg

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