Auch örtliche Inititiativen und Arbeitskreise profitieren.
"Ich freue mich sehr, dass Peter Struck in Gesprächen mit dem Koalitionspartner erreicht hat, fünf Millionen Euro zusätzlich für die Arbeit gegen Rechtsextremismus in den Bundeshaushalt
2007 einzustellen", teilt MdB Marianne Schieder mit.
Dieses Geld ist notwendig, um die Arbeit der Mobilen Beratungsteams und Opferberatungsstellen, die bisher aus dem Programm Civitas gefördert wurden, weiter zu entwickeln und auszubauen. Dabei soll die bisher auf die neuen Bundesländer konzentrierte Arbeit ab 2007 bundesweit einsetzbar sein und in
Form von mobilen Teams an den Orten unterstützend wirken, wo zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gefragt ist.
Mit zusätzlichen fünf Millionen Euro sei eine dauerhafte Lösung gefunden worden, die Strukturprojekte der Arbeit für Demokratie und Toleranz in Absprache mit der zuständigen Ministerin Ursula von der Leyen auf eine langfristige finanzielle Basis zu stellen.
"Für die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten in Initiativen, Vereinen und Bündnissen gegen
Rechtsextremismus ist das eine gute Nachricht. Auch Arbeitskreise, wie sie z. B. beim Landratsamt Cham bestehen, profitieren davon, wenn sie etwa einen Aussteiger für die Präventionsarbeit an Schulen einladen wollen und die Kosten hierfür weiter bezuschusst werden können", zeigt sich Marianne Schieder erfreut.
Die aktuellen Aktivitäten der NPD in der ganzen Oberpfalz - Kinderbasar und Mahnwache in Roding, politischer Stammtisch in Regensburg, machten deutlich, dass die NPD ihre Aktivitäten in Bayern, wie angekündigt, verstärken will. "Eine Kürzung der finanziellen Unterstützung kann und darf es nicht geben", fordert MdB Schieder. "Damit würde man dem Kampf gegen die Neonazis einen echten Bärendienst erweisen."
Sie als SPD-Bundestagsabgeordnete werde nicht nachlassen, das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus zu unterstützen. "Beratungsstellen, Haupt- und Ehrenamtliche leisten eine absolut notwendige und sinnvolle Arbeit vor Ort. In Schwandorf, Neumarkt, Amberg und Cham bilden sich Netzwerke und Inititativen gegen Rechts; Berufsschulen in Schwandorf und Cham leisten Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Sie verdienen jegliche politische und finanzielle Unterstützung!"