
Zurückblickend auf das erste Jahr seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter zieht der Oberpfälzer Reinhold Strobl, SPD eine überwiegend positive Bilanz.

Zurückblickend auf das erste Jahr seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter zieht der Oberpfälzer Reinhold Strobl, SPD eine überwiegend positive Bilanz.
„Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist und bleibt natürlich unsere Situation in der Oberpfalz. Hier ist es mir wichtig, die Belange der Bürger in München zu vertreten und die Probleme, die wir in vielen Lebensbereichen in der Oberpfalz haben, anzugehen und auf parlamentarischer Ebene zu Gehör zu bringen. Dabei ist es oft nicht ganz einfach, sich angesichts der Zweidrittelmehrheit der CSU im bayerischen Landtag durchzusetzen, denn viele Probleme der Oberpfalz sind in München hausgemacht. Doch allein die Dinge beim Namen zu nennen, hilft in vielen Fällen die Probleme anzugehen“, so Strobl.
Beispiele dafür seien etwa die skandalösen Zustände im Fuhrpark der oberpfälzer Polizeidienststellen, wo Fahrzeuge teilweise über 400.000 km auf dem Buckel hatten und immer noch im Einsatz waren. Hinzu kämen die vielschichtigen Probleme der Gemeinden und Kommunen durch die immer knapper werdenden Finanzmittel, die mangelnde Hinwendung zu den speziellen Problemen des ländlichen Raumes bis hin zu Umwelt- und Verkehrsproblemen. „Ein gemeinsamer Nenner all dieser Probleme ist der völlig überzogene Sparkurs der bayerischen Staatsregierung in vielen Bereichen. Da werden dringend benötigte Gelder radikal gestrichen ohne an die Konsequenzen vor Ort zu denken, da kann man nicht tatenlos zusehen.“
Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit Strobls ist seine Tätigkeit in den Ausschüssen öffentlicher Dienst sowie Bildung, Jugend und Sport im Landtag. „Das Bildungssystem in
Bayern als Ganzes und das der Hauptschulen im Speziellen liegt im Argen. Das geht von der überstürzten Einführung des G8, die überfüllten Klassen, das Büchergeld, die Schließung von Teilhauptschulen bis hin zur viel zu frühen Auslese der Kinder in dem starren dreistufigen Bildungssystem. Hier werden wir als Fraktion nicht müde, zusammen mit den Fachverbänden immer und immer wieder auf die Situation aufmerksam zu machen und klarzustellen, was das im Einzelnen für die Betroffenen bedeutet. Gerade die Bildung unserer Kinder sollte höchste Priorität vor allem anderen haben, besonders wenn man an die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen denkt, doch außer Lippenbekenntnissen und schönen Worten kommt da wenig von der Staatsregierung.
Für das kommende Jahr hat sich Strobl viel vorgenommen: „Der Erhalt der wohnortnahen Schule, die familiengerechte Einführung der Ganztagsschule, die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Oberpfalz, die Situation der jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst und und und.. Die Liste ist lang, aber es macht mir einfach Spaß, mich für die Menschen und ihre Belange einzusetzen. Dafür bin ich da.“
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