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Bundeswehr - ein kalter Putsch?

Die Bundeswehr soll künftig wieder einen Generalstabschef haben wie einst die Wehrmacht. Für Ex-Staatssekretär Wimmer (CDU) ein restauratives Zeichen ausgerechnet zum 20. Juli.

 

Mehr als eine Milliarde pro Jahr für Afghanistan

Trotz leerer Staatskassen wird die Bundesregierung beim Afghanistan-Einsatz nicht sparen. In diesem Jahr summieren sich die Kosten voraussichtlich auf 1,25 Milliarden Euro.

 

Volkszählung 2011: Argwohn gegen die Datenkrake

10.000 Menschen reichen heute beim Bundesverfassungsgericht Klage ein gegen den “Zensus 2011?. In ihren Augen ist die anstehende “Volkszählung” nicht nur überflüssig, sondern verstößt in zwei zentralen Punkten gegen das Grundgesetz und die Rechtsprechung des Verfassungsgesetzes.

 

Merkels neue Stimme

Jetzt will er, wie er in einer knappen Stellungnahme wissen ließ, “mit aller Kraft helfen”, Merkels Politik “den Bürgern zu vermitteln”. Man wüsste gern, was er sich dabei denkt.

 

Wachstum durch Gerechtigkeit

Die Konsolidierung der Staatsfinanzen ist notwendig, aber Konsolidierung ohne nachhaltiges Wirtschaftswachstum löst keine Probleme, sondern schafft neue.
Intelligentes Konsolidieren muss Hand in Hand gehen mit politischer Gestaltung, vor allem in der Steuer- und Abgabenpolitik.

 

Extremisten: Haushalt 2011 verabschiedet

Die gesetzgeberische Tätigkeit des zweiten Merkel-Kabinetts reduziert sich bislang auf: eine Steuerminderung für Mövenpick-Hotels und andere Sponsoren Westerwelles und Seehofers; ein sogenanntes Rettungspaket für Griechenland, das dort Hartz-Gesetze, ungefähr der Stufe X, einführt; ein Euro-Rettungsschirm, der vor allem den Zweck hat, deutsche und französische Banken und Banker vor geringfügigsten Verlusten zu schützen; und seit gestern ein »Spar-Haushalt«, der bei den Ärmsten der Armen streicht, kürzt, wegnimmt und, zusammen mit dem Röslerschen Krankenversicherungsmurks vom Vortag, den Besserverdienenden im Lande das Netto vom Brutto sichert.
Quelle: junge Welt

 

Reinhold Strobl bei der Bundesversammlung

Deutschland hat wieder einen Bundespräsidenten. Bei der spannenden Bundesversammlung in Berlin am Mittwoch mit dabei war der Schnaittenbacher SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl. „Die Teilnahme an einer Bundesversammlung ist doch eine besondere Sache.“ stellt der SPD-Abgeordnete fest: „… auch, wenn man schon so lange in der Politik ist.“ Für Strobl stand fest, dass er Joachim Gauck, den Kandidaten von SPD und Grünen unterstützen würde: „Joachim Gauck wäre eigentlich ein Kandidat gewesen, der von allen Parteien getragen werden hätte können.“

 

Respekt vor den Wahlergebnisse von Joachim Gauck

Annette Karl: Bundesversammlung war ein großer Tag für die politische Kultur in Deutschland

Nach über neun Stunden hat die Bundesversammlung am gestrigen Tag mit Christian Wulff einen Nachfolger für den zugetretenen Horst Köhler im dritten Wahlgang gewählt.
Die Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl freute sich bei der Bundespräsidentenwahl für den SPD/Grüne- Kandidaten Joachim Gauck. Seine Wahlergebnisse zeigten, dass er Menschen aus allen politischen Lagern bewege und überzeuge, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD. Insgesamt sei die Bundesversammlung nicht nur beeindruckend für sie gewesen, sondern vor allem ein großer Tag für die politische Kultur in Deutschland.

Der Wettstreit zwischen Gauck und Wulff sei sehr fair verlaufen. Besonders erfreut zeigte sich Karl über das große Engagement der Deutschen im Internet und die Sympatiebekundungen mit Demos und Aktionen in der Öffentlichkeit. Mit den richtigen Themen könne man der Politikverdrossenheit begegnen und die Bevölkerung mit nehmen.

Kritik äußerte Karl abschließend an der Linken: "Die Linken haben mit ihrer Enthaltung die einmalige Chance verpasst sich endgültig von ihrer Vergangenheit als SED- Nachfolgeorganisation zu lösen."

 

Über 3.000 Zuschriften legen das Büro von MdL Reinhold Strobl lahm

Schnaittenbach/München/Berlin. (sor)

Als einer von 1.244 Wahlmännern und Frauen fährt der Schnaittenbacher SPD-Landtagsabgeordnete am 30. Juni nach Berlin, um dort den Bundespräsidenten zu wählen. In seiner Eigenschaft als Wahlmann bekam Strobl seit Freitag genau 3.002 Zuschriften (Stand: Samstag, 26.06.10 – 16.30 Uhr, in welchem er als Wahlmann aufgefordert wurde, „Parteipolitik und Fraktionszwang außer Acht zu lassen und im Sinne der Bürger unseres Landes zu wählen.“ Das Amt des Bundespräsidenten sei überparteilich und sollte moralische Autorität und Führungsqualitäten aufweisen, die alle Deutschen miteinander vereint.

 

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03.09.2026, 18:30 Uhr - 23:00 Uhr SPD Stammtisch
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WebsoziInfo-News

24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

17.06.2026 12:19 Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger
Politisch-ideologischer Nachhilfeunterricht ist nicht nötig Das vom EU-Parlament beschlossene Verbot für Fleischbezeichnungen wie ‚Veggie-Speck‘ oder ‚Veggie-Hühnchen‘ ist falsch und wird Verbraucherinnen und Verbraucher verwirren. Dass Begriffe wie ‚Veggie-Burger‘ oder ‚Veggie-Wurst‘ auch künftig zulässig bleiben, ist richtig. Die Entscheidung beendet hoffentlich eine Scheindebatte, die viel politische Energie verschwendet hat. „Das EU-Parlament hat bestätigt, dass Begriffe wie… Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger weiterlesen

17.06.2026 11:21 Franziska Kersten zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Gemeinsam für Freiheit und Demokratie: SPD gedenkt des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 Franziska Kersten, zuständige Berichterstatterin: Am 17. Juni 1953 erhoben sich über eine Million Menschen in mehr als tausend Städten, Dörfern und Gemeinden der DDR gegen die SED-Diktatur. Aus Arbeiterprotesten gegen Normerhöhungen wurde ein Volksaufstand für politische Freiheit, freie Wahlen und die deutsche Einheit.… Franziska Kersten zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953 weiterlesen

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

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