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Positive Entwicklung der Arbeitsmarktzahlen im Unterbezirk

Arbeitslosenquote in Amberg aber immer noch sehr hoch

Als durchaus positiv bewertet der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 3,2 Prozent im Landkreis Amberg-Sulzbach. Auch die Stadt Amberg könne einen Rückgang an Arbeitslosen verzeichnen, liege aber mit 5,7 Prozent im Bayern weiten Vergleich im oberen Drittel.

 

Für Männer und Frauen! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Jeden Tag wird in Deutschland gegen das Grundgesetz verstoßen. Denn dort heißt es in Artikel 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Wie sieht aber die Wirklichkeit aus? Das sind die Fakten: Frauen verdienen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Sogar bei gleicher Tätigkeit bekommen Frauen 10 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnunterschiede betreffen durchgehend alle Ebenen von Beschäftigten. Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung bestätigen auch für Frauen in Führungspositionen und gleicher Tätigkeit ein geringeres Gehalt. Auf der Ebene der Hauptabteilungsleiter verdienen Frauen 33 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Was tut die Regierung? Nichts. Schwarz-Gelb vertröstet die Frauen mit Gesprächen und Appellen an die Wirtschaft. Die Bundeskanzlerin erklärt das Thema zum Privatproblem der Frauen, wenn sie sagt, „frau“ solle „selbstbewusst zum Chef gehen“. Wirkungsloser kann Frauenpolitik nicht gemacht werden. Aber es gibt Alternativen: Wenn systematisch Lohndiskriminierung betrieben wird, muss gesetzlich gehandelt werden. Und wir können auch handeln. Der Vorschlag der SPD – ein Entgeltgleichheitsgesetz Die SPD hat Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz beschlossen, mit der wir die systematische Lohndiskriminierung der Frauen gesetzlich beenden wollen:
  • Die Entgeltstruktur in den Betrieben muss offen gelegt und transparent werden.
  • Die Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, Entgeltberichte zu erstellen, anhand derer die Prüfung unmittelbarer und mittelbarer Entgeltdiskriminierung möglich wird.
  • Antidiskriminierungsstellen, Betriebs- und Personalräte und Gewerkschaften müssen mehr Rechte zur Feststellung von Entgeltdiskriminierung erhalten.
  • Wird eine Entgeltdiskriminierung festgestellt, muss sie innerhalb einer festgelegten Frist beseitigt werden.
  • Verstöße gegen die Entgeltgleichheit müssen empfindliche Strafen nach sich ziehen. Es darf nicht billiger sein, ungleiche Löhne zu zahlen, als sich an das Gesetz zu halten.
  • Die Gewerkschaften müssen ein Verbandsklagerecht erhalten, damit die betroffenen Beschäftigten nicht weiter immer alleine gegen eine Diskriminierung klagen müssen.
Andere reden über Frauenpolitik – die SPD handelt.
 

SPD und Gewerkschaften gegen Missbrauch der Leiharbeit

Jetzt Druck machen – Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Die SPD unterstützt die Aktionen des DGB und der Einzelgewerkschaften gegen den Missbrauch der Leiharbeit. Die Zahl der Leiharbeitsverhältnisse hat rasant zugenommen und wird wohl bald die Millionengrenze übersteigen. Immer öfter gehen Unternehmen dazu über, Stammbelegschaften zu reduzieren und durch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer zu ersetzen. Diese verdienen deutlich weniger als ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen – obwohl sie die gleiche Arbeit machen. Leiharbeit wird zunehmend zu Lohndumping und zur Umgehung von Tarifverträgen genutzt.
  • Deshalb fordern wir: Der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ muss endlich uneingeschränkt durchgesetzt werden.
Die SPD hat dies zum Gegenstand der Verhandlungen im Vermittlungsausschuss gemacht, in denen es um die Regelsätze in der Grundsicherung ging. Denn viele Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer verdienen so wenig, dass sie ihren Lohn mit staatlichen Hilfen aufstocken lassen müssen.
  • Wir haben in den Verhandlungen durchgesetzt, dass in der Leiharbeitsbranche – außerdem in der Weiterbildung und im Sicherheitsgewerbe – bald ein Mindestlohn gelten wird.
Wir haben außerdem in enger Abstimmung mit den Gewerkschaften gefordert, dass endlich das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ durchgesetzt wird. Aber diese Gleichbehandlung der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer mit der Stammbelegschaft haben CDU/CSU und FDP bis zum Schluss blockiert. Schwarz-Gelb wollte gleichen Lohn erst nach 9 Monaten Beschäftigung und dann auch nur für den Grundlohn zulassen. Die große Mehrheit der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer ist aber gar nicht so lange beschäftigt. Die FDP wollte außerdem, dass während der Verleih-Zeit vom ersten Tag an vom Leiharbeits-Mindestlohn nach unten abgewichen werden kann, wenn im entleihenden Unternehmen weniger bezahlt wird. Also Equal Pay nach unten: ja, nach oben: nein. Damit hätten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in manchen Branchen weniger bekommen, wenn sie arbeiten. Das wäre blanker Hohn. Ein solch vergiftetes Angebot konnte die SPD nicht akzeptieren. Wir hätten Hunderttausende enttäuscht, weil die Regelungen ihnen gar nicht geholfen oder sogar geschadet hätten. Das wäre Betrug an den Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern gewesen. Deshalb haben wir die mit den Gewerkschaften vereinbarte Linie gehalten. Manchmal ist es besser, nichts zu beschließen als Mist zu beschließen. Jetzt gilt es, weiter Druck zu machen.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss für alle Leiharbeitsbeschäftigten gelten.
 

Die Schulden der einen sind das Vermögen der anderen

Wirtschaftskrise: Private Haushalte und Finanzinstitute haben in Deutschland seit Anfang der 90er-Jahre enorme finanzielle Überschüsse angehäuft, während sich der Staat und das Ausland gewaltig verschuldet haben.

 

Zuwanderungsdebatte schadet der Wirtschaft

CDU/CSU gefährden den Standort Deutschland Die Diskussion um die Zuwanderung nach Deutschland entbehrt jeder realen Grundlage. CDU/CSU nutzen sie, um populistisch auf Stimmenfang zu gehen. Damit erweisen sie aber der Attraktivität des deutschen Wirtschaftsstandortes einen Bärendienst und gefährden unsere guten Wachstumschancen. Die Zuwanderung nach Deutschland ist rückläufig Wer behauptet, Deutschland sei von Massenzuwanderung bedroht, täuscht über die tatsächliche Lage: Seit 2008 verlassen mehr Menschen – Deutsche und Ausländer – Deutschland, als Menschen herkommen. Die meisten der Auswanderer sind gut qualifiziert. Nicht selten führen sie für ihren Schritt die ausländerfeindliche Debatte bei uns an. Nimmt man nur ausländische Staatsbürger ist der Wanderungssaldo in den zurückliegenden Jahren klar rückläufig. 2008 wanderten in der Summe nur noch 10.685 ausländische Bürgerinnen und Bürger ein. Speziell bei türkischen Zuwanderern lag der Wanderungssaldo 2008 bereits mit rund 10.000 Personen im negativen Bereich. Ausländische Spitzenkräfte meiden Deutschland Für Spitzenkräfte hat Deutschland bereits weitgehend offene Grenzen. Dennoch sind in den vergangenen Jahren weniger als 700 Hochqualifizierte nach Deutschland gekommen. Zum Vergleich: Allein im ersten Quartal 2009 hat Großbritannien 15.530 Visa an Hochqualifizierte vergeben. CDU/CSU schrecken mit ihrer ideologisch motivierten Kampagnen die „besten Köpfe der Welt“ vor einer Arbeitsaufnahme in Deutschland ab. CDU/CSU blockieren moderne Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik Es ist richtig: Vor einer Debatte über Zuwanderung von Fachkräften müssen wir einheimische Arbeitnehmer und Arbeitsuchende fördern und weiterqualifizieren. Dies erfordert eine moderne Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik. Aber auch hier versagen CDU/CSU:
  • CDU/CSU tun nichts, damit Unternehmen mehr in Aus- und Weiterbildung investieren.
  • CDU/CSU tun nichts zur Integration von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt.
  • CDU/CSU tun nichts zur Erhöhung der Frauenerwerbsquote.
  • CDU/CSU tun nichts zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • CDU/CSU tun nichts um Berufe mit fehlenden Fachkräften – zum Beispiel im Pflegebereich – finanziell attraktiver zu gestalten.
  • CDU/CSU tun immer noch nichts zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen.
Fazit: CDU/CSU vergiften das gesellschaftliche Klima und gefährden den Wirtschaftsstandort Deutschland.
 

Fachkräftemangel in Deutschland

Qualifikation verbessern – Arbeitsaufnahme fördern In Deutschland werden wieder qualifizierte Fachleute dringend gesucht. Viele Stellen stehen offen, die schnell besetzt werden müssen, wenn wir den kräftigen Wachstumsschub nutzen wollen. Jetzt kommt es darauf an, die Ausbildung zu stärken, heimische Fachkräfte weiterzuqualifizieren und ein modernes Zuwanderungskonzept für Fachkräfte aus dem Ausland zu entwickeln. Fachkräfte dringend gesucht
  • Bereits 2009 - mitten im Krisenjahr - konnten in Deutschland 34.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden.
  • Nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft fehlten im Juli 2010 65.000 Fachkräfte in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Dazu mangelt es laut Bundesagentur für Arbeit an Fachkräften in den Bereichen Medizin und Altenpflege, der Metall- und Elektrobranche sowie an Lehrerinnen und Lehrern.
Bildung und Ausbildung verbessern
  • So lange Jugendliche in Deutschland ohne Abschluss von der Schule gehen oder nach dem Schulabschluss keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden, gibt es Potenziale im Land, die wir heben müssen. Wir brauchen bessere Schulen und mehr Ausbildungsplätze.
  • Die Weiterbildungsangebote müssen verbessert werden, damit Qualifikationen gehaltenund ausgebaut werden können.
Faire Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt
  • Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht als Billig-Konkurrenz zu heimischen Kolleginnen und Kollegen missbraucht werden. Um dies von vornherein zu verhindern, brauchen wir einen flächendeckenden Mindestlohn, faire Verhältnisse bei der Leiharbeit und umfassende Mitbestimmung.
Arbeitsmarkt gezielt öffnen
  • Wir wollen den Arbeitsmarkt weiter offen halten. Schon jetzt genießen Akademikerinnen und Akademikern aus allen EU-Staaten sowie hochqualifizierte Spezialisten aus der ganzen Welt Freizügigkeit. Akademikerinnen und Akademikern aus Nicht-EU-Staaten können hier die Arbeit aufnehmen, wenn die zuständige Agentur für Arbeit festgestellt hat, dass kein einheimischer Bewerber zur Verfügung steht.
  • Wir brauchen ein Anerkennungsgesetz, auf dessen Grundlage jeder nach spätestens sechs Monaten weiß, welche seiner im Ausland erworbenen Abschlüsse auch bei uns anerkannt werden, damit Fachkräfte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auch einbringen können.
  • Wir brauchen einen besseren Überblick darüber, wo Fachkräfte gesucht werden, um frühzeitig Engpässe zu verhindern und gezielte Zuwanderung zu ermöglichen.
Wir wollen ein Gesamtkonzept zur Sicherung unseres Fachkräftebedarfs. Die pauschale Diffamierung bestimmter Gruppen hilft unserem Land nicht weiter.
Eine starke Wirtschaft braucht gut ausgebildete Menschen. SPD.
 

Wohlstand und Armut in Deutschland

Die Unterschichten sind statistisch bestens erfasst, während man über die Vermögenseliten kaum etwas weiß. Das ist politisch gewollt.
Würde der Staat nicht mit Sozialleistungen eingreifen, wäre fast jeder vierte in Deutschland “armutsgefährdet”.

 

Zweifel am Kapitalismus in Deutschland

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben: Der überwiegende Teil der Bürger ist ins Lager der Wachstumskritiker gewechselt.

 

Deutschland - nach der Krise ist vor der Krise

Doch so vielversprechend die Erfolgsmeldungen klingen, so wahrscheinlich ist, dass der Boom nur von kurzer Dauer sein wird. Denn er baut in erster Linie auf die Nachfrage aus dem Ausland und eben nicht auf steigende Umsätze und Investitionen im Lande selbst.

 

Alle Termine öffnen.

12.11.2026, 18:30 Uhr - 23:00 Uhr SPD Stammtisch
Hierzu sind nicht nur Mitglieder eingeladen, sondern selbstverständlich auch alle Freunde unseres Ortsvereins …

08.12.2026, 21:00 Uhr - 00:00 Uhr Bürgerinfo - Stadtrat
Hierzu sind nicht nur Mitglieder eingeladen, sondern selbstverständlich auch alle Freunde unseres Ortsvereins …

09.12.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Stadtratssitzung
 

14.12.2026 Kreistag

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WebsoziInfo-News

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09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

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Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
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14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
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