129. 400 Euro aus der Bayerischen Landesstiftung für Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach.
Wertvolle Zuschüsse für Denkmalschutz-Projekte.
In seiner gestrigen Sitzung hat der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung wieder über Förderanträge aus ganz Bayern entschieden. Darunter waren auch Anträge aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat Reinhold Strobl mitteilt, wurden insgesamt 129.400 Euro für Denkmalschutz-Projekte bewilligt.
Folgende konkrete Zuschüsse hat der Stiftungsrat beschlossen:
Sulzbach-Rosenberg. (kök) Wir wollen nicht einfach nur Blumen verteilen, wir wollen gerade zum Muttertag Frauen erreichen, die in Not sind und sich auch zum Muttertag nichts leisten können.“ Somit begründete Renate Dümmler, 1. Vorsitzende der SPD-Frauen (AsF), die diesjährige Aktion zum Muttertag. Wie schon in den Jahren zuvor wurden bedürftige Frauen mit einer Spende bedacht. Das Geld ging an die Familienhilfe Amberg-Sulzbach, wo es dringend gebraucht wird.
„Für Gerechtigkeit am 1. Mai auf die Straße gehen“
„Gerechtigkeit ist auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Es gibt viel, für das es sich lohnt, am 01. Mai auf die Straße zu gehen und an den Kundgebungen teilzunehmen“. Erinnert Abgeordneter Reinhold Strobl an denTag der Arbeit am 01. Mai.
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – dafür trete die Sozialdemokratie seit mehr als 150 Jahren ein. „Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können, sozial abgesichert sind, nicht aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden. Soziale Gerechtigkeit ist auch heute keine Selbstverständlichkeit. Sie muss tagtäglich neu erkämpft werden.“
Die SPD forciere deswegen wichtige Themen im Sinne der Beschäftigten– allen voran das Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen. „Wir wollen keine Einteilung in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erster, zweiter oder dritter Klasse. Wir müssen dafür sorgen, dass der Mensch bei allen Veränderungen der Arbeitswelt nicht auf der Strecke bleibt. Fort- und Weiterbildung müssen ausgebaut und gestärkt werden, damit möglichst viele Menschen, auch in fortgeschrittenem Alter beruflich mithalten können“ appelliert der Haushaltspolitiker.
Nicht nur in unserer Region werden immer mehr Bankfilialen geschlossen. Ulrich Netzer, Präsident des Bayer. Sparkassenverbandes schätzte letztens, dass in 2016 die Zahl der Geschäftsstellen um bis zu zehn Prozent zurückgehen wird und damit die Zahl der Filialen wohl doppelt so schnell sinken wird als 2015, als 82 der 2.327 Geschäftsstellen geschlossen wurden. Auch bei einem Parlamentarischen Frühstück mit dem Genossenschaftsverband sei vor kurzem die Zukunft der Filialen ein Thema gewesen, so Strobl. Aufgrund der öffentlichen Diskussion bei der Schließung von Filialen der Sparkassen wollte MdL Reinhold Strobl (SPD), Mitglied im Finanz- und Haushaltsausschuss, nun von der Staatsregierung wissen, wie diese die Situation beurteilt.
Die angeführte Aussage des Präsidenten des Sparkassenverbandes Bayern, so Staatssekretär Gerhard Eck, sei eine nachvollziehbare allgemeine Prognoseeinschätzung, die in erster Linie vor dem Hintergrund eines sich ändernden Kundenverhaltens getroffen wurde: Der Sparkassenkunde von heute besuche im Durchschnitt nur mehr einmal pro Jahr seine Geschäftsstelle. Zudem erzeuge die anhaltende Niedrigzinsphase einen hohen Ertragsdruck auf die bayerischen Sparkassen, was Kostensenkungsmaßnahmen notwendig mache. Die konkrete Entscheidung, ob und welche Filialen geschlossen würden, obliege aber in jedem Einzelfall dem Vorstand und dem Verwaltungsrat der jeweiligen Sparkasse.
Die BayernSPD setzt sich weiter dafür ein, die ehrenamtlichen Rettungshelferinnen und Rettungshelfer mit den Feuerwehrleuten gleichzustellen. „Das Zweiklassensystem für die Ehrenamtlichen gehört abgeschafft“,sagte der Landesvorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold, auf der Sitzung des Landesvorstands in Nürnberg.
„Es gibt so viele Leute, die sich ehrenamtlich einsetzen: bei der Fluthilfe, bei den Flüchtlingen, beim Zugunglück in Bad Aibling. Bei solchen Notfällen kommen diese Ehrenamtlichen aus ihrer Freizeit, werden nicht von der Arbeit freigestellt und kassieren auch keine Lohnfortzahlungen wie die Feuerwehrleute. Es ist völlig unverständlich, dass die CSU an diesem ungerechten Zweiklassensystem festhält. Die Helfergleichstellung ist überfällig. Diese Wertschätzung schulden wir den Ehrenamtlichen. Man kann nicht in Sonntagsreden die Helferinnen und Helfer über den grünen Klee loben, ihnen aber dann am Montag die Lohnfortzahlung verweigern. Wer Geschädigte und Angehörige nach Notfällen betreut oder für Materialnachschub sorgt, darf nicht anders behandelt werden als die Feuerwehr.“
Hintergrund: Nach dem Willen der SPD sollen alle ehrenamtlichen Kräfte, die an einem Rettungseinsatz beteiligt sind, künftig einen gesetzlichen Anspruch haben auf Freistellung von der Arbeit, Lohnfortzahlung oder Ersatz ihres Verdienstausfalls sowie Ersatz ihrer einsatzbedingten Sachschäden. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags lehnte in dieser Woche einen entsprechenden SPD-Antrag ab, obwohl der Innenausschuss den Antrag zuvor einstimmig angenommen hatte.
Haushaltsausschuss kassiert SPD-Antrag, der im Innenausschuss einstimmig angenommen worden war - Haushälter Kränzlein: Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen
Der SPD-Haushaltspolitiker Dr. Herbert Kränzlein übt heftige Kritik an der Entscheidung der CSU im Haushaltsausschuss, die sogenannte "Helfergleichstellung" unter einen Haushaltsvorbehalt zu stellen und auch eine Gesetzesvorlage auf die lange Bank zu schieben. "Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht der ehrenamtlichen Helfer und zeigt, dass man sich auf die CSU nicht verlassen kann", erklärt Kränzlein.
Im Kampf um die Gleichstellung von Rettungshelfern mit Feuerwehrleuten hatte die SPD vor kurzem eine Kehrtwende in Bayern erreicht. Der Innenausschuss des Landtags hatte vorige Woche einstimmig einen Antrag der SPD-Fraktion für die Vorbereitung einer gesetzlichen Gleichstellung befürwortet. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Paul Wengert bedauert: "Ich halte die jetzige Kehrtwende der CSU für unverständlich. Wir waren davon ausgegangen, dass die Ehrenamtlichen auf die Entscheidung von letzter Woche bauen und Rettungshelfer mit Feuerwehrleuten endlich gleichgestellt werden können."
"Für Tausende von ehrenamtlich Aktiven in den Hilfsorganisationen in Bayern ist immer noch kein Ende einer ungerechten Ungleichbehandlung abzusehen", betont Wengert, der auch Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes ist.
13.10.2026, 20:00 Uhr - 23:00 Uhr Bürgerinfo - Stadtrat
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14.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Stadtratssitzung
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08.12.2026, 21:00 Uhr - 00:00 Uhr Bürgerinfo - Stadtrat
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09.12.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Stadtratssitzung
14.12.2026 Kreistag
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