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Alternatives Schulmodell für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Landtagsfraktion

Die Diskussion im Landkreis über Schulverbünde und Mittelschulen ist voll im Gang. Gibt es im Landkreis 3 oder 4 Schulverbünde? Wie viele Mittelschulen wird es in Zukunft im Landkreis geben? Die Ansichten darüber gehen weit auseinander.

 

Zwischenzeugnis: Stress für Eltern und Schüler

MdL Reinhold Strobl kommentiert angesichts der Ausgabe der Zwischenzeugnisse in Bayern: Leistungsdruck "schafft nicht die Basis für ein ruhiges Lernen, um das volle Potential der Einzelnen hervorzubringen“.

Bange Spannung allenthalben, wenn am Freitag wieder einmal die Zwischenzeugnisse an den Oberpfälzer Schulen ausgegeben werden. Die Vergabe dieser Leistungsbewertung aber stellt nur eine Zusammenfassung und Übersicht der momentanen Situation des Schülers oder der Schülerin dar und gibt Gelegenheit, so manche schlechte Note bis zum Schuljahresende zu verbessern, meint der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) aus Schnaittenbach: „Man darf nicht vergessen, dass Ermutigung und Unterstützung die besseren Hilfsmittel sind, Leistung zu fördern, als durch Vorwürfe und Kritik Versagensängste zu schüren.“

 

Alternatives Schulmodell für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Diskussion über Schulverbünde und Mittelschulen ist voll im Gang

Gibt es im Landkreis 3 oder 4 Schulverbünde? Wie viele Mittelschulen wird es in Zukunft im Landkreis geben? Die Ansichten darüber gehen weit auseinander. MdL Reinhold Strobl schätzt, dass am Schluss des ganzen Prozesses noch ganze 3 oder 4 Schulverbünde im ganzen Landkreis übrig bleiben.

 

Nichteinstellung von Gymnasialreferendaren und große Klassen

Richtig erschrocken ist der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl über die Klassengrößen an den Schulen im Landkreis und in der Stadt Amberg, die ihm aufgrund einer Anfrage vom damaligen Staatsminister Siegfried Schneider vor zwei Jahren mitgeteilt wurden. Dabei war damals schon auffallend, dass man es gerade bei den Realschulen und Gymnasien mit den größten Klassen zu tun hatte. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Es wisse jeder, so Strobl, dass kleine Klassen die Grundlage für eine dringend notwendige Realisierung der individuellen Förderung und für gerechte Bildungschancen sind. Auch die immer wichtigeren Erziehungsaufgaben des Lehrpersonals an den Schulen würden kleinere Lerngruppen erfordern. Deswegen müsse nach Ansicht der SPD das Ziel „keine Klasse über 25“ zum wichtigen Bildungsziel in Bayern werden.

 

Lehrermangel in Bayern: Staatsregierung stellt nicht ausreichend Planstellen zur Verfügung

SPD: Bildungsziel „keine Klasse über 25“ realisieren

Richtig erschrocken ist der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl über die Klassengrößen an den Schulen im Landkreis und in der Stadt Amberg, die ihm aufgrund einer Anfrage vom damaligen Staatsminister Siegfried Schneider vor zwei Jahren mitgeteilt wurden. Dabei war damals schon auffallend, dass man es gerade bei den Realschulen und Gymnasien mit den größten Klassen zu tun hatte. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Es wisse jeder, so Strobl, dass kleine Klassen die Grundlage für eine dringend notwendige Realisierung der individuellen Förderung und für gerechte Bildungschancen sind. Auch die immer wichtigeren Erziehungsaufgaben des Lehrpersonals an den Schulen würden kleinere Lerngruppen erfordern. Deswegen müsse nach Ansicht der SPD das Ziel „keine Klasse über 25“ zum wichtigen Bildungsziel in Bayern werden.

 

BAföG ist ein wirksammes Instrument

MdB Marianne Schieder

„Der aktuell vorgelegte 18. BAföG-Bericht bestätigt die insgesamt hohe Leistungsfähigkeit des BAföG“, so die Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landesgruppe Bayern, MdB Marianne Schieder. Es ist jetzt höchste Zeit, dass Frau Ministerin Schavan einen Gesetzentwurf vorlegt, um die von ihr versprochene Erhöhung umzusetzen.

Mit dem in dieser Woche veröffentlichen BAföG-Bericht lägen alle Fakten auf dem Tisch, um im Deutschen Bundestag noch vor der Sommerpause festzuzurren, wie ab Wintersemester 2010/11 die Leistungsverbesserungen aussehen könnten. Gerade angesichts der Studentenproteste in jüngster Zeit wäre dies ein wichtiges und richtiges Signal, so die SPD-Abgeordnete Marianne Schieder. Stattdessen sei zu befürchten, dass Frau Schavan mit dem Zuckerbrot BAföG ihr missglücktes Stipendienprogramm retten wolle.

 

Das informationelle Selbstbestimmungsrecht – eine Lachnummer

Man muss jeden Tag – so SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Helmut Himmler – zwangsläufig den begründeten Eindruck gewinnen, dass sie Irren und Wahnsinnigen in den Ministerien die Macht übernommen haben. Aktuelles Beispiel ist die Absicht, in bayerischen Schulen weitgehende Datensätze über Schüler und Lehrer zu sammeln und dauerhaft zu speichern. Was mit erhobenen Daten passiert und wo sie landen – das sei nach den Erfahrungen der letzten Jahre hinlänglich bekannt, meint der Bürgermeister der Gemeinde Berg.

Man könne nur dazu auffordern, jetzt im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens Widerstand gegen „dieser organisierten Irrsinn“ zu leisten bzw. zu organisieren.

 

Die bessere Alternative zur Mittelschule

Reinhold Strobl

Die von Kultusminister Spaenle initiierte Mittelschule, die Schulverbünde und die Dialogforen führen immer wieder zu Diskussionen. Sichert dieses „Reformwerk“ wirklich die Zukunft der Hauptschulen oder ist das Gegenteil der Fall? Werden vielleicht noch mehr Schülerinnen und Schüler übertreten und wird es dadurch in ein paar Jahren in ländlichen Regionen nur noch Grundschulen geben? Nun stellt der SPD-Abgeordnete MdL Reinhold Strobl ein beachtenswertes Modell am Beispiel seiner Heimatregion Amberg/Sulzbach vor, das als Muster für ganz Bayern dienen könnte.

 

Mittelschulen - Das Aus für die Hauptschulen

MdL Reinhold Strobl stellt eigenes Modell für Amberg/Sulzbach vor

Die von Kultusminister Spaenle initiierte Mittelschule, die Schulverbünde und die Dialogforen führen immer wieder zu Diskussionen. Sichert dieses „Reformwerk“ wirklich die Zukunft der Hauptschulen oder ist das Gegenteil der Fall? Werden vielleicht noch mehr Schülerinnen und Schüler übertreten und wird es dadurch in ein paar Jahren in ländlichen Regionen nur noch Grundschulen geben?
Was das für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Gemeinden (welche dann zu Schlafgemeinden werden) bedeuten würde, kann sich heute noch niemand vorstellen, so MdL Reinhold Strobl (SPD).

 

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